Working in Ireland
Sunday, July 31, 2005
Saturday, July 30, 2005
Freunde treffen...
Vormittags wollte uns Christoph besuchen, was aber dann doch nachmittag wurde. Christoph hat mir meine neue ext. HDD gebracht. Wir haben ein bisschen erzaehlt und ruckzuck mussten wir uns sputen, um noch beim Neukauf ne Zahnpasta zu kaufen. Dort auf dem Gelaende haben wir noch Marion getroffen und haben noch kuz geredet. Nach einem Besuch im Deichmann (ich wollte mir Schuhe kaufen und habs doch nicht getan) haben wir noch ne Pizza gefratzt.
Abends war ein Treffen mit den Jungs angesagt. Vorher haben Margit und ich noch Patrick besucht und zu meinem Erstaunen war Helge da. Freut mich fuer Patrick, dass Helge wohl in Karlsruhe arbeiten kann und evtl. nach Landau zieht. Da sind die beiden sich naeher. Nach dem Besuich in Hochstadt geht es weiter nach Godramstein in „de Gaarde“. Karin, Holger und Artur haben uns empfangen. Ist auch schoen anzusehn, dass Holger mit Karin gluecklich ist und umgekehrt. Fuer spaeter hat sich noch Markus angekuendigt. Markus hat es voll verrafft, dass ich ihm ne email geschrieben hab. Naja, jetzt isser ja aufgeklaert.
Friday, July 29, 2005
Heimfahrt...
uhu! Heute ist kein Arbeitstag, sonder heut geht es heim!
Christian sind mit dem Bus an den Flughafen gefahren. Bzw. Wir mussten erst in die Stadt fahren, das dauert eine Stunden, und dann mit nem „Airlink-Bus“ (Shuttle zum Airport) nochmal ca. 40 Minuten fahren. Aber wenn man bedenkt, dass es nur 13 EUR kostet, nehm ich mir gern die Zeit.
16.00 Uhr geht mein Flug und es ist 15.50 Uhr und das Flugzeug steht noch nicht an seinem Platz? Huch, haben wir Verspaetung? Nebenher bekomme ich mit, dass es gerade kommt und wir ca. 10 Minuten in Verzug sind.
Hoffentlich schaffe ich es dann noch mit meinem Zug in Frankfurt! Ich will nicht noch eine Stunde warten und laenger auf Margit verzichten! Der Flugkapitaen soll auf die Tube druecken!
Am Flughafen Frankfurt angekommen wird die Zeit schon knapp...Jetzt schnell zur Gepaeckausgabe. Hallo? Was issen da an der Passkontrolle los? Voll die Schlange. Warte immer noch auf das Gepäck...Ich will Margit bescheid geben, das es evtl. Mit der geplanten Ankunftszeit wird, doch sie ist schon unterwegs. Verdammt!
Endlich kommt mein Gepäck und ich rase durch die Passkontrolle und zum Shuttlebus, der auch nochmal drei Minuten wartet. Mach hinne!
Am Terminal 1 angekommen, schaue ich auf die Uhr: Aaaah! Noch zwei Minuten, bis der Zug losfaehrt...Also rase ich die Treppen hinauf und diesen (mir erscheinend) ellenlangen Gang entlang. Gott sein Dank habe ich kein Gepaeck dabei, sonst waere ich nach den ersten zehn Metern schlapp. So bin ich nach 20 Metern schlapp! Nein, war nur Spass! Jogge also den Gang entlang...und wo ist das Gleis? Such...ahja, da isses! Fusele die Treppen hinunter: Juhu! Der Zug steht noch! Graetsche hinein und hinter mir schliessen sich die Tueren...Geschafft! Ich freu mich auf Margit und muss es ihr gleich per sms mitteilen, dass ich doch zum geplanten Zeitpunkt komme! Freude auf beiden Seiten!
Aber wie sieht denn das Wetter aus? Gewitter, Regen? Voll schwuel? Aber das ist egal!
In Mannheim fallen Margit und ich in die Arme. Freude und irgendwie erscheitn es uns so, dass ich gar nicht weg war...
Thursday, July 28, 2005
Schulungstag 3...
Heute geht’s an den Fertigteil-Part von Nemetschek ran. Ich denke das wird spannender. Ist es auch geworden. Gut so! Ist aber echt komisch, dass der Trainer nicht merkt, dass wir schon ein bisschen zuegiger die Sachen durchgehen koennten! Naja, so leicht verdient man Geld!
An der Brueckenwaage wird weitergearbeitet. Heute mit nem Riesenbagger! Komisch. Naja, es wird ein bisschen gemauert ein bisschen betoniert...ob das was wird? Christian hat schon bedenken, dass es beim ersten Befahren mit nem 60-Tonner das ganze zusammenbricht. Aaah, da will ich nicht im Kabuff (unser Buero!!!) sein, wenn so ein Teil auf uns Kippen koennte.
Nach Ende der Schulung sind wir mit unserem Trainer ins „McCormack“ gegeangen und ich habe meinen Cider geschluerft. Ein bisschen gelabert...das altbekannte „Blabla“.
Wednesday, July 27, 2005
Schulungstag 2...
Gaehn...wieder so lanweilig...abgesehen von ein paar Tricks und Tipps, die man am Rande aufschnappt koennte man sich das Ganze auch alleine beibringen. Was denken sich die Leute? Dass Christian und ich keine Anfaenger mehr sind, haette sich der Trainer schon denken koennen bzw. merken muessen.
Jetzt fangen auch noch die Leute draussen an der neuen Brueckenwaage zu arbeiten. Yeaha! Das macht Spass, bei dem Krach etwas zu lernen!
Richard ist nebenbei echt am Rotieren und schafft die Auftraege an Land. Und er hat gemeint, er kann an der Schulung teilnehmen...Er nimmt einem viel Arbeit ab und bin froh, dass er hier ist. Denn ein grosser Vorteil ist, dass er ein gut verstaendliches Englisch spricht und alle mir undeutlichen Sachen verstaendlich erklaert.
Tuesday, July 26, 2005
Schulungstag 1...
Heute ist unser erster Schulungstag von Nemetschek. Mit diesem CAD-System werde ich jetzt tagein tagaus arbeiten. Werd ich mich schon dran gewoehnen...
Zurueck zur Schulung, aber da gibt es nicht viel zu sagen, denn sie war langweilig! Unser Schulungstrainer kam erstmal zu spaet...sein Englisch ist wahrlich nicht das Beste (ich sag nur „become“ ist nicht „bekommen“) und wenn Richard aus dem Raum ist, faengt er gleich an Deutsch zu reden. Mitten im Satz!
Naja, ein paar Sachen in Nemetschek gelernt und gut iss...
Mein Flug fuer das Wochenende ist gebucht und ich freu mich wahnsinnig meine Margit zu sehn. Sie fehlt mir! Sie fehlt mir jeden Tag!
Monday, July 25, 2005
Erster Arbeitstag...
Heute ist also mein erster “richtiger” Arbeitstag.
Ich rechne ein paar Flaechen von Decken und Waenden aus. Wenn man keinen Computer hat, geht das ziemlich schleppen und ich sitze den ganzen Tag daran.
Was aber gut tat, war der Trip auf ne Baustelle in Dublin. Man braucht ja glatt ne Stunde, um dort hinzukommen und der Autoverkehr in Dublin ist schrecklich. Stop and Go. An der Baustelle angelangt suchen wir den Bauleiter, der uns 10 Minuten warten laesst. Mit ihm sind wir dann herumstolziert und den Auftrag durchgegangen. Es sollen eine ca. 10m- lange und 6m-hohe zweischalige Wand von unserem Werk hingestellt werden. Eine Besprechung im Container liess mich staunen, dass sie den Hersteller Halfen noch nicht kennen. Mit diesen Halfeneisen sollen die Waende an den Stuetzen mit Winkeln festgehalten werden.
Zurueck im Buero rechne ich weiter an den Flaechen und bin froh, dass der Arbeitstag bald zu Ende ist.
Daheim angelangt gibt’s was „italienisches“ (ich denke jeder weiss, was das iss...
Nach dem Essen hab ich die anderen Nachbarn kennengelernt. Darek ist mit seiner Frau Justine aus Polen wieder gekommen.
Sunday, July 24, 2005
Ding Dong...
Uah, die Glocken laeuten um 9.00 Uhr in der Fruehe.Mann ist das gemein, da ich einen direkten Blick auf die St. Patrick Church hab. Bin nochmals eingenickt. Und ich habe von Margit getraeumt. Sie hat mir ne sms geschickt und hat ganz dolle an mich gedacht. Gedankenverbindung sag ich nur. Dann bin ich mal aufgestanden.
Wird es wieder ein langweiliger Tag?
Nach dem Mittagessen habe ich mit Jarek,
ein Pole aus der Nachbar-WG und Macciek,
die DVD “Sinn des Lebens” auf nem Mini-DVD-Player angeschaut. Daher ging die Zeit schneller rum als gestern.
Morgen heisst es wieder um 5.50 Uhr aufstehen. Daher gehe ich schon um 22.15 Uhr ins Bett.
Saturday, July 23, 2005
Langeweile...
Wenn man nicht weiss, was man den ganzen Tag treiben soll, kann es ganz schoen Langweilig sein. Haett ich nie gedacht!
Mit Margit sind die Wochenenden immer so schnell vorbeigegangen.
Bin ein bisschen in der Stadt Trim rumgelatscht und habe mit dem Handy fotografiert.
Das Castle sieht ja nett aus. Auf bzw. Im diesem Castle wurde der Film “Braveheart” mit Mel Gibson gedreht. Aha!?! Dann muessen Margit und ich den mal anschaun!
Abends sind Christian und ich wieder ins Pub “McCormack”. Hoppala, nach drei Cider bin ich doch ganz schoen angeheitert. Mit ein paar Einheimischen ist man echt schnell ins Gespraech gekommen. Sind ganz in Ordnung. Den vierten Cider habe ich von Jonnie (mit Betonung auf “i” !!!) ausgegeben bekommen. Puh, 3,80 EUR gespart. Ganz schoen teuer das Zeug.
Betrunken falle ich um 2.00 Uhr ins Bettchen.
Friday, July 22, 2005
Die neue Arbeitstelle...
Heute soll ich mit ins Buero fahren. Das heisst also 5.50 Uhr aufstehen, denn es geht um 6.50 Uhr los.
7.00 Uhr im Buero verteibe ich mir die Zeit mit Vokabeln lernen und kennenlernen des Betriebes. Also nicht weiter spannend. Am Nachmittag waren Richard und ich im Welfare Social Office und haben meine PPS-Number beantragt. Mit dieser Nummer darf man nun arbeiten und ist wohl “angemeldet”.
Nach dem Besuch im Lidl (juhu, es gibt ein Lidl!!!),
habe ich meine Margit angerufen. Sie hat auch solche gemischten Gefuehle. Was gibt das fuer eine Zeit?
Abends sind Christian und ich ins Pub “McCormack”
gegangen. Ganz nett dort. Preise fuer ein Bier ist zwar der Wucher (3,60 EUR), aber sie machen wenigstens die Glaeser voll! ;-)
Um 1.00 Uhr geht ins Bettchen. Gott sei Dank kann ich morgen ausschlafen.
Thursday, July 21, 2005
Das Abenteuer beginnt...
Der Tag beginnt sehr frueh. 5.30Uhr hiess es Aufstehen. Urgs.!Um 6.30Uhr Uhr ging es zum Mannheimer Bahnhof. Margit hat mich mit dem Auto hingefahren, denn Sie wollte mich solange bei sich haben, wie Sie nur konnte. Ich ja auch, denn ich fahre/fliege ins Ungewisse...und ich weiss nicht, wann ich Sie wiedersehe.
Bis zum Bahnhof war das Gefuehl noch gemischt, doch als die Zeit zur Abfahrt des Zuges ablaeuft, wendet sich das Gefuehl zum Negativen, denn die Abfahrt bedeutet erstmal die oertliche Trennung von Margit. Was uns Beiden natuerlich nicht gefaellt.
Dann war es also soweit, ich muss in den Zug, da er abfahren moechte. Die Tueren schliessen sich. Mulmiges Gefuehl. Trennungsschmerz. Verdammt nochmal tut das weh... Margit verschwindet und ist alleine am Bahnhof. Das ist kein schoenes Gefuehl, sie dort stehen zu lassen.
Das Abenteuer beginnt!
Im Zug lauft alles glatt. Aufm Flughafen Frankfurt lueppt auch alles. Mit einer email fuer Margit verkuerze ich mir die Zeit. Will Ihr natuerlich soviel schreiben... Durch die Passkontrolle und hin zum Flugzeug. Waere ich doch vorher auf die Toilette gegangen...
Flugzeug startet, alles klar.
Der Flug an sich war ok. Die Landung auch. Wir haben ca. eine Stunde Verspaetung.
Ab zum Gepaeck holen und zum Ausgang. Dort soll mich Richard Mailes, mit dem ich gestern telefoniert hab, abholen. Und da sehe ich meinen Namen auf einem Pappschild. Gut.
Ab nun wird nur noch Englisch gesprochen. Klappt eigentlich ganz gut. Richard ist auch ein netter Mann. Hehe, hat voll vergessen, wo sein Auto steht.
So, nach einer Stunde Fahrt und einem kleinen Snack in Trim sind wir in das Buero gefahren. Dort kam der “offizielle” Teil, obwohl es das gleich besprochen wurde, wie auf der Fahrt. Lief alles gut.
Nach dem Satz: “You have the job”, musste ich mir das ganze durch den Kopf gehen lassen. Noch kurz die Bedingungen durchgekommen und da alles von beiden Seiten akzwptiert wurde, bin ich nun Angestellter der Firma Keegen Quarries Ltd.
Das was in Deutschland nie ginge, stosste auf Verwunderung, denn ich habe keinen Vertrag und alles ist muendlich vereinbart worden. Na gut.
Noch ein paar Saetze mit dem deutschen Kollegen, Christian, gesprochen und dann ging es ca. 18Uhr in das Appartement, bei dem ich ab nun an leben werde.
Och, sieht ganz gut aus.
Macciek, der Pole, ist der zweite Mitbewohner im Bunde der 3er-WG.
Mit ner Pizza im Magen packe ich nun endlich meine Sachen in mein Schlafzimmer und falle um 22.45 Uhr, irischer Zeit, hundemuede ins Bett.
Was macht nur Margit? Ich muss an Sie denken. Sie fehlt mir. Okay, wir haben zwar gerade telefoniert, aber es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, wenn ich Sie ein paar Minuten nicht gehoert habe... Gar nicht so einfach!
















