Das Abenteuer beginnt...
Der Tag beginnt sehr frueh. 5.30Uhr hiess es Aufstehen. Urgs.!Um 6.30Uhr Uhr ging es zum Mannheimer Bahnhof. Margit hat mich mit dem Auto hingefahren, denn Sie wollte mich solange bei sich haben, wie Sie nur konnte. Ich ja auch, denn ich fahre/fliege ins Ungewisse...und ich weiss nicht, wann ich Sie wiedersehe.
Bis zum Bahnhof war das Gefuehl noch gemischt, doch als die Zeit zur Abfahrt des Zuges ablaeuft, wendet sich das Gefuehl zum Negativen, denn die Abfahrt bedeutet erstmal die oertliche Trennung von Margit. Was uns Beiden natuerlich nicht gefaellt.
Dann war es also soweit, ich muss in den Zug, da er abfahren moechte. Die Tueren schliessen sich. Mulmiges Gefuehl. Trennungsschmerz. Verdammt nochmal tut das weh... Margit verschwindet und ist alleine am Bahnhof. Das ist kein schoenes Gefuehl, sie dort stehen zu lassen.
Das Abenteuer beginnt!
Im Zug lauft alles glatt. Aufm Flughafen Frankfurt lueppt auch alles. Mit einer email fuer Margit verkuerze ich mir die Zeit. Will Ihr natuerlich soviel schreiben... Durch die Passkontrolle und hin zum Flugzeug. Waere ich doch vorher auf die Toilette gegangen...
Flugzeug startet, alles klar.
Der Flug an sich war ok. Die Landung auch. Wir haben ca. eine Stunde Verspaetung.
Ab zum Gepaeck holen und zum Ausgang. Dort soll mich Richard Mailes, mit dem ich gestern telefoniert hab, abholen. Und da sehe ich meinen Namen auf einem Pappschild. Gut.
Ab nun wird nur noch Englisch gesprochen. Klappt eigentlich ganz gut. Richard ist auch ein netter Mann. Hehe, hat voll vergessen, wo sein Auto steht.
So, nach einer Stunde Fahrt und einem kleinen Snack in Trim sind wir in das Buero gefahren. Dort kam der “offizielle” Teil, obwohl es das gleich besprochen wurde, wie auf der Fahrt. Lief alles gut.
Nach dem Satz: “You have the job”, musste ich mir das ganze durch den Kopf gehen lassen. Noch kurz die Bedingungen durchgekommen und da alles von beiden Seiten akzwptiert wurde, bin ich nun Angestellter der Firma Keegen Quarries Ltd.
Das was in Deutschland nie ginge, stosste auf Verwunderung, denn ich habe keinen Vertrag und alles ist muendlich vereinbart worden. Na gut.
Noch ein paar Saetze mit dem deutschen Kollegen, Christian, gesprochen und dann ging es ca. 18Uhr in das Appartement, bei dem ich ab nun an leben werde.
Och, sieht ganz gut aus.
Macciek, der Pole, ist der zweite Mitbewohner im Bunde der 3er-WG.
Mit ner Pizza im Magen packe ich nun endlich meine Sachen in mein Schlafzimmer und falle um 22.45 Uhr, irischer Zeit, hundemuede ins Bett.
Was macht nur Margit? Ich muss an Sie denken. Sie fehlt mir. Okay, wir haben zwar gerade telefoniert, aber es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, wenn ich Sie ein paar Minuten nicht gehoert habe... Gar nicht so einfach!





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